Erweiterte Hautkrebsfrüherkennung

Mehr als 200.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Hautkrebs.

Er gehört mittlerweile zu den häufigsten bösartigen Tumoren.

Es kann jeden treffen und viele Menschen sterben schon in jungen Jahren an dieser Erkrankung, obwohl Hautkrebs – wird er rechtzeitig erkannt – heilbar ist.

Eine Früherkennung und Vorsorge ist dafür entscheidend!

Hautkrebs – warum entsteht er? 

Eine große Rolle spielt unsere genetische, familiäre Veranlagung (Disposition) und die Häufigkeit und Länge der Sonnenexpositionen.

Wird die Haut längere Zeit UVA- oder UVB-Strahlen ausgesetzt, entsteht durch die Bestrahlung eine erhebliche Beschädigung des Erbgutes in den Zellkernen der Haut. Diese Zellen sterben daraufhin entweder ab oder werden durch den Selbstheilungsprozess der Haut erneuert. So verkraften wir z. B. auch schon einmal einen Sonnenbrand. Ist die Einwirkung aber zu groß, wird die Haut mit der Heilung nicht mehr fertig, und aus den angegriffenen Zellen kann sich Krebs entwickeln.

Was gibt es für Hautkrebserkrankungen?

Man unterscheidet beim Hautkrebs im Wesentlichen zwei Formen:

  1. Den „Schwarzen Hautkrebs“ = das maligne Melanom: Melanome entwickeln sich entweder aus bestehenden Muttermalen (Naevi) oder bilden sich neu auf gesunder Haut. Das maligne Melanom (MM) kann Töchtergeschwülste (Metastasen) bilden und ist daher der bösartigste Hauttumor. Wird er früh genug erkannt, ist er heilbar.
  2. Der „weiße Hautkrebs“: „Weißer Hautkrebs“ ist der häufigste Tumor der Haut. Die Ursache fast aller weißer Hautkrebsarten ist eine langjährige intensive Sonnenbestrahlung. Besonders betroffen sind deshalb Personen, die im Freien arbeiten oder sich in ihrer Freizeit intensiv der UV-Strahlung aussetzen. 

Welche Veränderungen sind Alarmzeichen?

Das A-B-C-D-E der Muttermale

Informieren Sie uns, wenn eines Ihrer Muttermale eine der folgenden Eigenschaften aufweist:

A wie Asymmetrie (unregelmäßige Form)

B wie Begrenzung (Ränder unscharf, verwaschen, fransig, zackig)

C wie Coloration (ungleichmäßige Farbe, z. B. dunkelbraun, schwarzbraun, rötlich, grau-weiße Aufhellungen)

D wie Durchmesser (größer als 5 Millimeter)

E wie Erhabenheit (höckerige Oberfläche) oder Entwicklung (Veränderung des Mals in den letzten drei Monaten

Besondere Vorsicht bei:

» Neu entstandenen Muttermalen

» Farbveränderungen, z. B. helleren, dunkleren, neuen Farbtönen

» Zu- oder Abnahme der Größe oder Dicke, Erhabenheit

» Änderung der Umgebung von Muttermalen, z. B. Rötung, Weißfärbung, Schwellung

» Missempfindungen, z. B. Juckreiz, Brennen, Fremdkörpergefühl

» Blutenden Muttermalen

Wir bieten diverse Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchungen

Basis-Screening

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten alle 2 Jahre eine (kostenlose) Hautkrebsvorsorge.

Die meisten Kassen bezahlen lediglich eine Inspektion der Haut mit bloßem Auge, ohne Hilfsmittel.

Einige, wenige bezahlen die Vorsorge mit einem sog. Dermatoskop (= 10 fache Lupenvergrößerung).

Diese Basis-Untersuchung wird von einigen Krankenkassen erst ab dem 35. Lebensjahr, von einigen wenigen ab dem 18. bzw. 20. Lebensjahr übernommen.

Unser Praxisteam sagt Ihnen gerne, welches und ab wann Ihre Krankenkasse das Basis-Screening übernimmt.

Die deutsche dermatologische Gesellschaft empfiehlt, die Haut 1x/ Jahr von einem Hautarzt checken zu lassen!

Erweiterte Hautkrebsfrüherkennung

Wir bieten Ihnen über diese Basisuntersuchung hinaus Hautkrebsfrüherkennungen mit den modernsten Geräten, den Fotofinder Dermoscopen und neu ab August 2016 das Total Body-Mapping.

Untersuchung mit den Fotofinder Dermatoscopen:

Durch diese moderne mit einer stufenlosen 20-120 fachen Vergrößerungsmöglichkeit kann eine große zusätzliche Sicherheit bei der Hautkrebsvorsorge erreicht werden.

So können wir bereits geringe mikroskopische Veränderungen innerhalb von Pigmentmalen oft früh und sicher erkennen, die die frühzeitige operative Entfernung eines Pigmentmals ermöglicht.

Das System erlaubt uns auch, wenn nötig, Aufnahmen zu speichern und zu einem späterem Zeitraum mit dem aktuellen Status zu vergleichen.

Bei speziellen Fragestellungen gibt es die Möglichkeit, mittels eines computergestützten Analysesystem, dem sog. Moleanalyser, eine zusätzliche Beurteilung der Pigmentmale zu erhalten.

Total Body Mapping + digitale computergestützte Auflichtmikroskopie

Betrachten Sie Ihre Haut als eine Landschaft. Beim Total Body Mapping erfassen wir die gesamte Hautoberfläche lückenlos und langfristig. Dazu erstellen wir mit dem FotoFinder System eine Landkarte Ihrer Muttermale („Body Map“) und fotografieren Sie in wenigen Minuten systematisch von Kopf bis Fuß und von allen Seiten. 

Dank der Spezialsoftware erhalten wir bei jedem Kontrolltermin sofort eine umfassende Auswertung von neuen oder veränderten Hautmerkmalen.So können wir im direkten Vergleich kleinste Veränderungen besonders schnell und sorgfältig erkennen.

Im Anschluß an das Body-Mapping erfolgt dann die mikroskopische Betrachtung der auffälligen Male mit dem Fotofinder Dermatoskop.

Die erweiterte Hautkrebsfrüherkennung zählt nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kosten für privatärztliche Leistungen klären wir selbstverständlich vor der Behandlung mit Ihnen ab.

 

Nutzen Sie unsere erweiterte Krebsvorsorge, um der heimtückischen Krankheit einen Schritt voraus zu sein.